Kalimera und Yassa's,
Grüße von der windigen Terrasse unseres Apartment's hier auf
.
Das Wetter ist heute ziemlich so, wie zu Beginn unseres Urlaubes, kalt, windig, diesig -einfach nur ungastlich!
Die Nachbar-Insel "PAROS"
(...nicht "Patros", das ist der gleichnamige "Feta" 😊) war wieder mal kaum zu erkennen und in Wolken gehüllt.
Die nächsten Tage soll es wenigstens wieder etwas wärmer ☀ bis zu 26C werden...
Heute mal ein Post zu einem kleinen Ausflug, den Sylvie und Ich vor 2 Tagen unternahmen und bei dem unsere Kenntnisse der griechischen Mythologie wieder um eine Göttin und dem damit zusammenhängenden Allgemeinwissen erweitert wurden:
Um es vorweg zu nehmen:
Aber zurück zur Thematik: Es ging am Freitag zur Hotelruine bei Alyko zw. Kastraki und Pyrgaki.

Wir konnten bei der Gelegenheit gleich mal ein paar nahe Strände auschecken, die eindeutig schöner und ansprechender waren als der hier bei uns in Agios Prokopios. Über...
Agia Anna unserem, kleinen netten Nachbarstrand, mit eigenem kleinen Hafen, ging es nach

Mikri Vigla ( Vilja gesprochen) -
und dort den tollen
"Sahara Beach" entdeckt,
mit gleichnamiger Taverna direkt am Strand, die allerding erst zum Wochenende aufmachte um in die Saison zu starten...(Fotos folgen also noch, wenn Wir zur Eröffnung da waren)
Von dort schnell weiter über Kastraki, nach Alyko. (alles zusammen max 10 Km)
Praktisch zu erreichen, ist so eine Ruine nun natürlich keine besondere Sache mehr, das ist klar...
(Parkplatz vor der Tür)
Hier kommt jeder ohne nur die kleinste Mühe hin, sogar Rollstuhl gerecht, es gab teilweise sogar Rampen. Sollte ja auch mal ein Hotel sein oder eben werden.
Die (ehemals werdende) Hotelanlage liegt direkt am Wasser, auf einer kleinen Landzunge und ist somit von beiden Seiten von kleinen hübschen Buchten mit kristallklarem, türkis-grün-blauem Wasser umgeben.
Idealer Spot für so eine Anlage. 
Sie zieht sich von der einen Seite des Pyrgaki- Beaches hier:
hinüber zur anderen Seite des Küstenvorsprunges.
dazwischen schöne kleine Buchten....vereinzelt von Touris, Badegästen genutzt.
und sogar eine kleine "Agia", eine Kapelle befand sich dort...
Ick sag mal so, als schon relativ gut erfahrener "Lost Places Inspecteur" würde ich dieses Objekt auf der von mir inoffiziell kreierten "Lost places Skala" von 1-10, auf 3-4 einstufen (wobei 1 den Anfang des Schwierigkeitsgrades darstellt). Hier ist die Größe und auch Unübersichtlichkeit des Objektes, der Faktor, der es etwas heraufsetzt. Alles ist zwar gut zu erreichen, aber es dauert doch eben seine Zeit wenn man die gesamte, sich weit hinziehende Anlage einmal durchqueren / überqueren oder umrunden will.
Und da das Objekt von allen Seiten rundum frei zugänglich war und ist, muss man also auch keine klaustrophobischen Ängste hegen, man würde keinen Ausgang mehr finden...oder sich verlaufen...in einem Labyrinth.
Obwohl die Gänge und Tunnel zuweilen den Anschein an ein Labyrinth oder einen Bunker aufkommen lassen..., alleine schon der Ausdehnung wegen. Aufpassen musste man natürlich wie immer wohin man tritt oder was einem von oben auf den Kopf fallen könnte....(Putz, Kabel...etc.)
Jedoch war, zumindest tagsüber keine Taschenlampe notwendig... da von fast überall das Tageslicht hereinkam, mal mehr....
mal weniger.... Zwischen den einzelnen Bauteilen dann immer wieder große Freiflächen, deren Wände nun voller "Kunstwerke" sind,
und mit mehr oder weniger wichtigen "Botschaften" wie zur oben abgebildeten "Göttin der Ernte"

oder eben einfach nur "StreetArt" wie hier von - LUD Artwork -
"LOSK" [ www.facebook.com/lud.artwork/ ]

Natürlich war die Unmenge an Graffitis nicht alle schön oder gar bedeutend, im Gegenteil,
viele davon waren sogar einfach nur das typischen primitive Geschmiere und zudem noch falsch:

??? seit Wann?
Solange wie ich das seit den 80er Jahren kenne heißt es
doch immer:
(Trottel diese Antifa-Vögel!! 😁)
Aber einigen sahen eben auch sehr schön aus, deswegen hier nun meine schönste Auswahl, wahllos hintereinander: 
So das war's aus "Lost City" für Heute

Sylvie und Ich konnten auf dem Heimweg dann, bei uns in der Nähe, die nette
Taverne "Paradiso"
entdecken und genossen dort ein schönes Mahl und den passenden Sunset für diesen sonnigen Tag.


und bestimmt finde ich in den nächsten Tagen noch, die eine oder andere Ruine, die sehenswert ist...
bis dahin...
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