SANTORINI - geboren aus einem Vulkan

 "Yassas" Hallo und"Kalimera" 👋

Heute; Freitag 7.6.24 nun unser erster und vermutlich letzter Post
aus:  der "Vulkan Insel" - Wer mehr über Sie und ihre Entstehung erfahren möchte; hier: www.vulkane.net/santorin.html  


Der Post ist wie schon öfter, mal wieder etwas länger ausgefallen, diesmal umfasst er eben die restliche Woche,
die Wir auf Santorini verbrachten (in Kurzform): 

Sylvi und Ich kamen am Montag 3.6.24,  Nachmittags um 15:00 aus NAXOS mit der BlueStar Fähre "DELOS" hier an

Während die eine um 13.00 Uhr noch im Hafen von Naxos am 'Ablegen' war (Naxos Fähre), versuchte die 'Delos' auch schon ihr 'Anlegen'.

Tolles Manöver... mit Schlagseite nach backboard, ist halt nur das eine Pier hier  für Fähren..

Nachdem die Fahrgäste runter waren durften alle neuen Gäste rauf,
wir also auch...

 Der Abschied von der Insel fiel uns nicht leicht, 

egal wie gut oder schlecht es ist, nach 16 Tagen hat man sich schon etwas eingewöhnt und so klang zum Abschied auch Demis Roussos in unseren Ohren, den wir an einem Abend im Zusammenhang mit griechischer Musik(ern) gehört hatten (Stichwort Childhood, Vangelis, Nana Mouskouri, Melina Mercury etc.) link: "Goodbye My Love Goodbye"

Unsere freundliche und resolute Vermieterin des "Nikoletta Appartments" Evangelia kam mit, brachte uns bis an die Fähre und war auch für ein Abschiedsfoto bereit, obwohl sie (noch) nicht hergemacht war, da sie die Zimmerputzerei extra unseretwegen unterbrochen hatte...eine Tätigkeit, die sie jeden Tag mit Inbrunst und akurat ausübte...
Letztlich muss man sagen, diese 800€ für dieses große und moderne, hübsch, stylish und gut ausgestattete Studio hatten sich voll gelohnt. Ich würde fast sagen, das war die beste private Unterkunft die ich bisher so hatte.
Die Überfahrt jedenfalls war kurz, und rußig. 
Knapp 2 Stunden kostete die Überfahrt mit 31 € etwas mehr, für die relativ kurze Strecke wie die 6 Stundenfähre von Piräaus nach Naxos (50 € p.P.)

Leider verfügte die Delos über kein vorderes Sonnendeck, sondern nur über eine verglaste "1.st Class" und ein volles Seitendeck, sodass die Anfahrt und das Erscheinen der Insel nur bedingt fotografisch festgehalten wurde....😄

Aber so erschien dann auch schon der deutliche Umriss der VulkanInsel Santorini...
 mit der Hauptstadt 'Fira', 
verdeckt von dem ein oder anderen Kreuzfahrtschiff, das hier vor dem Hafen halt machte.
Wir legten jedoch nicht hier an, sondern ein Stückchen weiter,
im Fährhafen von "Athiniós" etwas südlich unter "Fira
mit uns aber auch 100 andere...
und alle benötigen den passenden Transport, Busse, 
Taxen, 
Shuttles...
Deshalb galt es nun den Weitertransport zu organisieren...
Sylvie so: "Na lass doch hier Shuttle nehmen und so... - 30 €"
Grisu so: "Ach nöö Du lass ma, wir können doch auch hier "local Bus" nehmen - 2 €" 
Aber in dem ganzen Chaos musste 'Mann' sich erstmal zurechtfinden...
 während Frau sich 'nen Drink gönnte...
Aber siehe da, nach zig Anbaggerversuchen von "Sir, Mister ju need Transport, Taxi - Bus  - Shuttle?!"
 saßen wir einige Minuten später im Bus nach Fira (15 Minuten Fahrtzeit) 
 Wo wir freundlichst begrüsst wurden, 
 aber doch gleich nocheinmal,
kurz umsteigen mussten.
Denn unsere Unterkunft lag etwas weiter, in...
einem fast "Stadteil" von "Fira", kann man sagen, leider stiegen wir mangels Sprachbegabtheit des Fahres zu früh aus und mussten laufen, erreichten dann aber doch gut unsere Unterkunft, die "Villa"

  
und konnten nun nach Erfrischung, Duschen, Kaltgetränk und Füße hochlegen, den Weg zurück, hinab zur Caldera nehmen um Fira auf uns wirken zu lassen. 
Bei einem ersten Abendessen mit Ausblick auf die "Caldera"!!  
 
In den kommenden Tagen wurde jeden Abend so oder ein ähnliches Foto gemacht... man konnte sich nur schwer an diesem Anblick satt sehen...

Die Anzahl der vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiffe lag konstant bei 3-4, die morgens kamen und abends oder des nächtens weiterfuhren.

Das "Fira" - SANTORINI,
der Treffpunkt der Schönen und Reichen und von zigtausenden Influencern oder solchen die glauben sie wären welche ist, merkte man sofort.

Ich hingegen bin ja eher der ursprüngliche Typ und machte deswegen auch einen Tag später den "Donkey ride" vom Hafen von Fira aus, nach oben an den Rand der Caldera, da wo die Touris sind... 
"You can blame me for that, but it's an Tradition, here on the Island" 😄

Der Weg dorthin ist der selbe, den die Touris auch nehmen müssen um zum Hafen zu gelangen,
von oben, von Fira aus...über die lange steile Treppe hinab zu erreichen,  























Da die Treppe auch die "Donkey Rider" nutzen...
sah es auch dementsprechend aus, auf den Stufen...





und es wurde manchmal auch etwas eng...


  Der andere Weg von und zum Hafen war, per Seilbahn, aus österreichischer Produktion...  
aber auch mit entsprechender Wartezeit "oben" in der Schlange um ein Ticket zu ergattern...
Es war für 4€ auch immer nur möglich eine Fahrt runter oder hoch zu kaufen, also unten dann das ganze Spiel nochmal...
 
Unten am Hafen ist die Stimmung dann geprägt durch den Trubel mit den "Kreuzfahrttouris", 
zahllose Tenderboote bringen die Passagiere im Minutentakt, zum Hafenkai  oder auch umgekehrt,  zu den Kreuzfahrtschiffen da die großen Pötte an dem kleinen Kai gar nicht anlegen können...   fast ein wenig wie "Bootsschach"

Aber auch das normale "Tavernengefühl" kann aufkommen,
wenn die Tenderboote wieder kurz weg sind und man freie Sicht hat 
und der Ouzo, das Mythos&Alpha oder das Essen auf den Tisch gestellt wird...






Und natürlich sah
"Fira" auch tagsüber sehr schön aus, ( mit Blick von Firostefani hinab) 
zwar nur weiß, aber wer's mag ok, 
Aber zum Sunset, das war schon was...  
 
































und am Abend dann beleuchtet...
jedes Licht funklete wie ein Stern und dazwischen die blau angeleuchten "Pools"...
oder die Kreuzfahrtschiffe, jetzt von oben, klein wie Streicholzschachteln
Auf jeden Fall machte der Bummel abends durch die Gassen egal ob...
belebte Gasse ...
 oder eher unbelebte...  
immer Spaß!  
Auf dem Kraterrand liegen dicht beieinander die folgenden Städte(Dörfer) : 

1) Fira die Hauptstadt und Schönste...was das Ambiente angeht, wie Ich finde 
und dann, daneben 
2) Firestofani (das Dörfchen, indem wir nun wohnten, 10 Minuten zu Fuß die Straße runter und wir waren in Fira, das beides fast nahtlos ineinander übergeht). 

Zur anderen Seite nach Städtchen 3 war der Ausblick genauso fantastisch ....
und
3) Imerovigli 
Von hier aus waren es 'nur'  Wanderung auf dem sogenannten "Kraterrandweg" der die Insel entlang an der Küste, mitten durch die Dörfchen und die Städte führte,  ...auf diesem Teil zw. Imerovigli und Fira war der Ausblick 
einfach am schönsten...
 wie ich fand.
Man war am höchsten Punkt und hatte einen fantastischen Blick in die "Caldera" 
(rechts der Inselrest des Volcano) 

Am Ende von Imerovigli dann der tolle Blick hinunter auf Oia, das sich über die Landzunge am nördlichen Ende der Insel schmiegte...
und 
4) Etwas weiter entfernt (30 Minuten mit dem BUS) am nördlichsten Ende der Insel das Dörfchen "Oia",  das mit der hübschen Windmühle und der Kastelruine... 
und dem berühmten "View" auf die "BlueDomeChurch", 
die man aber in ähnlicher Form hier überall sah, mal kleiner, mal größer, aber diese war halt die Schönste und dementsprechend begehrt...
( mit Warteschlange für die Fotosession, der wir uns natürlich nicht verweigerten )  

Oia hatte auch einen sehr schönen kleinen Hafen, an der "Ammoudi Bay" 

beschaulicher als der in Fira, denn hier war nicht so ein Trubel mit den tenderbooten verspürbar...touristisch aber eben alle Male...
   Hier gönnten wir uns ein ebenso dekadentes essen wie in Fira...schön! ...so dicht am Wasser...   

   
Auch hierhin gelangte man nur über eine steile Treppe, 
jedoch weniger hoch als in Fira
(nur 218 Stufen, statt irgendwas mit 500 dort) 
Gegen Nachmittag des Donnerstag 6.6., machten wir uns aus Oia wieder auf den Heimweg, zurück nach Fira...
lernten noch einen "echten Griechen" kennen
 und genossen das letzte Mahl, auf Santorini, 
windig war es und am nächsten Tag, Freitag 7.6., hieß es früh die Taschen packen, 
um 11.00 war Zimmerräumung 

und um 15.00 Uhr Abflug von 
1x noch ein Umstieg in Athen,  dann erwarteten uns am BER die nicht funktionierenden USB und Stromanschlüsse wie beim Abflug und die stillstehenden Laufbänder...also alles wie gewohnt, ...beruhigend! 😔 

Efcaristos HELLAS, Danke für einen weiteren Einblick in deine Landeskultur...
oder wie ein Freundin immer sagte:
"It's all greek to mee" 
oder 
see us again...
Αντιο σας (Adiosas) 

Yassas!
*Christian & Sylvie*

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